Am Samstagabend empfing die HSG Leudelsbach den TSV 1863 Buchen zum zweiten Saisonspiel der Landesliga Baden-Württemberg. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt gegen die HABO SG 2 wollte die HSG auch im zweiten Heimspiel der Saison punkten. Am Ende mussten sich die Gastgeber nach einem intensiven Spiel jedoch mit 22:25 geschlagen geben.
Die Partie begann aus Sicht der HSG zunächst schwierig. Buchen erwischte den besseren Start und ging früh mit 0:3 in Führung. Die Leudelsbacher Defensive stabilisierte sich anschließend zunehmend und ließ nur wenige einfache Abschlüsse zu. Auch im Angriff fand die HSG besser ins Spiel und konnte den Rückstand zwischenzeitlich auf zwei Tore verkürzen. Beim Stand von 8:11 ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Vor allem die Abwehr zeigte dabei über weite Strecken eine sehr starke Leistung. Im Angriff fehlte der HSG allerdings noch die letzte Konsequenz, um sich für die gute Defensivarbeit entsprechend zu belohnen.
Nach dem Seitenwechsel konnte Buchen den Vorsprung zunächst weiter ausbauen und lag zwischenzeitlich mit 12:19 vorne. Die HSG gab sich jedoch nicht auf und kämpfte sich zurück in die Partie. Beim 19:23 keimte noch einmal Hoffnung auf, doch die Gäste fanden immer wieder eine Antwort. In der Schlussphase verkürzte die HSG nochmals auf 21:24 und 22:25, konnte die Begegnung aber nicht mehr drehen.
Damit bleibt für die HSG trotz der Niederlage vor allem die Erkenntnis, dass die Mannschaft defensiv über weite Strecken überzeugen konnte. Gegen einen durchaus schlagbaren Gegner waren es letztlich die vielen kleinen Fehler und die fehlende Konsequenz im Angriff, die den Unterschied machten.
Nun gilt es, die positiven Aspekte mitzunehmen, aus den Fehlern zu lernen und in der kommenden Partie wieder anzugreifen. Die Saison ist noch lang – und die HSG Leudelsbach hat gezeigt, dass sie auch gegen starke Gegner mithalten kann.
Es spielten:
Im Tor: Robin König, Sebastian Seelig, Matthias Bohnenberger.
Auf dem Feld: Jakob Fendrich (7), Jonah Dieterle, Stefan Knapp, Philipp Schaaf (2), Philipp Wolf, Jakob Niemann (2), Rafael Frank (4), Yannick Ott (5), Marc Hessenthaler, Ole Augustin (1), Laurin Kretschmer (1).